
Wie man feuchte Bereiche warm hält – ohne die Heizgeräte zu zerstören
Seien wir ehrlich: Die Beheizung eines Umkleideraums oder eines feuchten Bereichs ist eine Qual. Herkömmliche Heizgeräte sind einfach nicht dafür geeignet. Schon ein wenig Feuchtigkeit kann in die Schaltkreise gelangen – und plötzlich ist das Heizgerät nur noch ein nutzloser Gegenstand.
Deshalb verwenden wir Infrarotheizgeräte mit der Schutzklasse IP44.
Der Vorteil? Sie verschwenden keine Zeit damit, die Luft aufzuwärmen. Stattdessen strahlen sie Wärmewellen aus, die direkt auf die Haut sowie die umliegenden Oberflächen wirken. Es fühlt sich an, als würde man im Sonnenlicht stehen. Auch wenn es im Raum eiskalt ist, spürt man die Wärme bereits im Moment, in dem man den Schalter betätigt.
Warum das funktioniert
Die meisten Heizgeräte nutzen Luftströmungen, um Wärme zu verteilen. Infrarotheizgeräte arbeiten anders: Sie nutzen elektromagnetische Wellen, um Energie zu übertragen. Wir nutzen diese Geräte dort, wo man es sich nicht leisten kann, zwanzig Minuten zu warten, bis der Raum angenehm warm ist. Es geht hier um Geschwindigkeit – wirklich sehr schnell. Man erhält eine große Menge an Wärme genau dort, wo sie benötigt wird – ohne dass ein riesiges Gerät Platz wegnehmen muss.
Was „IP44“ für Sie bedeutet
Auf der Spezifikationsliste steht „IP44“. Doch in der Praxis bedeutet das, dass das Gerät widerstandsfähig gegen kleine Schäden ist. Die erste „4“ schützt vor kleinen Partikeln – alles, was größer als 1 mm ist. Die zweite „4“ bedeutet, dass das Gerät Spritzwasser aus allen Richtungen standhalten kann. Wir versiegeln die Verbindungen und verwenden Gehäuse, die nicht rosten oder verfallen, selbst wenn es feucht wird.
Ein Hinweis: Diese Geräte verbrauchen viel Strom. Man benötigt daher einen eigenen Stromkreis. Wenn die Leitungen zu dünn sind, kommt es zu Spannungsabfällen – das Heizgerät wird dann nur lauwarm. Das ist natürlich keine angenehme Erfahrung für die Person, die darunter steht.
Ein paar Dinge, auf die man achten muss
Die Positionierung ist entscheidend. Wenn die Geräte zu niedrig angebracht werden, können Menschen verbrannt werden. Wenn sie zu hoch angebracht sind, erreicht die Wärme den Boden nicht. Man muss also etwas rechnen – basierend auf der Leistung des Geräts und der Höhe der Decke –, um den richtigen Standort zu finden.
Und noch ein Hinweis: IP44 ist zwar gut gegen Spritzer geeignet – aber es handelt sich dabei nicht um ein Gerät, das unter hohem Druck verwendet werden kann. Legen Sie diese Geräte nicht dort hin, wo sie von Hochdruckstrahlen getroffen werden oder in Pfützen landen. Dann wird das Gerät schnell kaputtgehen.